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Einzigartig aber nicht unwiederholbar: The Royal Wind Music, das Renaissance-Blockflöten Consort mit der allumfassenden Klangmajestät aus 16 Bassano-Kopien Adriana Breukinks vom Sopran bis hin zum zweifach besetzten Subkontrabass.
Schon vor einem Jahr sprengte das Ensemble in seinem Schwelmer Konzert die akustischen Erwartungen der sprachlos Zuhörenden und doch war nicht auszumachen, was mehr bewundert wurde: die schiere Präsenz geballten Consortklanges, die Disziplin des hochkonzentrierten und zugleich biegsamen Zusammenspiels oder einfach die wundervolle
Musik, die man sich bis noch vor kurzem ja nur innerlich vorzustellen vermochte. So war es nur natürlich, Paul Leenhouts, den umtriebigen Spieler, Komponisten, Arrangeur, Lehrer und ständigen Anreger erneut einzuladen mit seinem Consort, dessen stellenweise zehnköpfige Bass-Gruppe mit den beiden baumlangen Subkontrabässen, den größten je gebauten
Blockflöten, allein schon ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus ist.
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Herzlichen Dank an Ralf Ehlert, ohne dessen Unterstützung
dieses Konzert nicht möglich wäre. |
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10.00 - 13.30 |
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Ensemble-Workshop
mit Susanne Hochscheid
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Natürlich denkt man bei Susanne Hochscheid sofort an Flautando Köln, das deutsche Blockflötenquartett mit Esprit auf höchstem Niveau eine qualitätssichernde Assoziation übrigens, denn nur wenige Lehrer verfügen über einen ähnlichen Riesenfundus
an Ensemble-Erfahrungen wie Susanne. Ihr Unterrichten ist eine lebendige und immer anregende Angelegenheit, denn sie versteht sich auf die Kunst, die Ansprüche der Sache mit den jeweiligen Voraussetzungen ihrer Kursteilnehmer auf unangestrengt-animierende Weise zu vermitteln.
Im Anschluß an ein etwa halbstündiges warming up mit Consort- Einspielübungen für alle aktiv Beteiligten arbeitet Susanne mit den einzelnen
Blockflöten-Ensembles an gruppenspezifischen Problemstellungen oder konkreten Details ausgewählter Literatur.
Eingeladen sind Blockflötengruppen aller Art: vom Laienspielkreis über das Musikschulquartett bis hin zur Hochschulformation.
Mindestteilnehmerzahl (aktiv): 15
aktiv (pro Person): 20, €
passiv: 10, €
Anmeldeschluß 15. Februar |
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12.00 - 15.00 |
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Blockflötenausstellung
und Reparaturen vor Ort
mit Ralf Ehlert
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Ohne Ralf Ehlert wäre die Blockflöte ein Irrtum das etwas augenzwinkernd abgewandelte Diktum Nietzsches sagt gleichwohl etwas Wahres aus, denn nur wenige Blockflötenbauer verfügen über ein derart weitgespanntes Anregungspotential wie eben Ralf Ehlert. Nicht nur setzt seine Kollektion handgefertigter Blockflöten
Maßstäbe für den heute möglichen Einzelbau, sondern er ist darüber hinaus an zentraler Stelle involviert in die einzigartige Serienproduktion der Firma Moeck, deren vergleichsloser Hotteterre-Tenor beispielsweise eine Kreation Ehlerts ist.
Ralf Ehlert bereichert den heutigen Tag mit seinen Blockflöten, seinen Ratschlägen, aber auch mit dem Angebot, Hand anzulegen an vertrackten Reparaturfällen, die ihm von Konzertbesuchern vorgelegt werden. |
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15.00 |
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Konzerteinführung:
Erläuterungen und Klangbeispiele
mit Paul Leenhouts und The Royal Wind Music"
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Neben der eigenen Komposition
ist sie die große Passion des Paul Leenhouts: die Consortmusik zwischen 1500 und 1630. Zum tieferen
Verständnis und Genuß des nachfolgenden
Konzerts wird Paul ähnlich wie es Leonard
Bernstein mit seinen New Yorker Philharmonikern schon
in den sechziger Jahren auf witzig-informative Weise
praktizierte gemeinsam mit seinem Ensemble
Eigenarten, Zusammenhänge und Hintergründe
der so reichhaltigen englischen Musik jener Zeit plastisch
entfalten und beispielhaft anklingen lassen. |
| 16.30 |
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Konzert:
Paul Leenhouts & The Royal Wind Music
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Die Hochblüte englischer Melancholie des
16. Jahrhunderts im Klanggewand einer Blockflötenvielfalt von nicht weniger als sechzehn Consort-Instrumenten, garniert mit
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kontrapunktierenden Intermezzi vokaler, lautenistischer oder noch anders aktualisierter english fashion der damaligen Zeit. |
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